Programm 2017

An beiden Tagen sorgen ständig heimische Volkstanz-  und  Musikgruppen  mit  ihren  Darbietungen  vor dem Rathaus an der Marktstraße für viel Abwechslung und gute Unterhaltung.

Samstag:
10.00             Eröffnung der Ausstellung „Skulpturen aus Eichenholz mit Geschichte(n)“
10.30 – 11.30 Stadtkapelle Delbrück
11.00             Eröffnung des 29. Delbrücker Bauernmarktes
12.00 – 13.15 Volkstanzkreis Westenholz
13.30 – 15.45 Oberkrainer Quintett Edelweiß
16.00 – 18.00 Westfälische Knopfmusikanten

Sonntag:
10.30 – 12.00 Volkstanz- und Jugendvolkstanzkreis Delbrück
12.30 – 14.00 Musikjugend der Stadtkapelle Delbrück
14.00 – 16.00 Musikjugend Ostenland
16.00 – 18.00 Akkordeon Orchester Hövelhof

Zwei Tage voll Gemütlichkeit und Geselligkeit, die man wirklich nicht verpassen sollte!

 

Kunstausstellung „Skulpturen aus Eichenholz mit Geschichte(n)“ im Rathaus

 Anlässlich des Katharinenmarktes wird in diesem Jahr wieder eine Kunstausstellung im Rathaus stattfinden. Ausgestellt werden die Kunstwerke von Dieter Lang, welcher sich auf die Erschaffung von Holzskulpturen aus Eichenholz spezialisiert hat.

Der ausstellende Künstler Dieter Lang, geboren 1945, wuchs in der ursprünglichen Landschaft in Masuren/Ostpreußen auf. Ende 1958 siedelte er nach Deutschland über. Nach zwei technischen Berufsausbildungen studierte er an der Fachhochschule Bielefeld Industrie-Design und gewann 1970 den Bundespreis für ein Tischgerätesystem sowie eine internationale Auszeichnung. Nach seinem Studium arbeitete er als Möbeldesigner für namhafte Unternehmen in der Region.
Seine Kunst ist inspiriert durch seine Kindheit in Ostpreußen. Die verschiedenen handwerklichen Arbeiten, die im Elternhaus und im Dorf betrieben wurden, und die Natur haben ihn geprägt. Die Auseinandersetzung mit der Kunst war früh ein Teil seines Lebens.
Im Ruhestand widmet er seine ganze Zeit und Inspiration nun dieser Kunst. Heute lebt Dieter Lang in Delbrück-Steinhorst.

Er präsentiert Skulpturen aus Eichenholz, wobei es sich bei dem Ausgangsmaterial überwiegend um 100 bis 300 Jahre alte Fachwerkbalken und Zaunpfähle handelt, die von der Natur und Menschenhand geformt wurden. Das durch Wachstum, Regen, Sonne, Wind und natürlichen Verfall geprägte Holz weckt seine Phantasie zu Ideen, die er im künstlerischen Prozess gestaltet. Aber auch die Einflüsse von menschlicher Hand, wie zum Beispiel Bauabrisse, hinterlassen Spuren, die die Inspiration steigern. Dieses alte Gebrauchsholz zeigt die unterschiedlichsten Oberflächen, Strukturen, Formen und Farbnuancen.
Hier setzt der Künstler sein Schaffen an. Er hebt altes gefundenes Gebrauchsholz auf, auch im Sinne des Bewahrens und achtsamen Umgangs mit einem jahrhundertealten Material. Durch ihre gewachsene und von ihm gestaltete Form erzählen die alten Eichenbalken nun ihre Geschichte.

Künstlerisch wird das Schaffen von Dieter Lang in dem Augenblick, wenn er durch eine bewusste Proportionierung das Holz von seiner ursprünglichen Funktionalität befreit, es zum Nährboden eigener Gedanken und Ideen macht und diese Form werden lasst. Es gilt, die Balance zwischen bewusstem Wollen und dem sich Fügen in die Gegebenheiten des Materials zu finden. So entstehen unter Dieter Langs Händen, in einer Symbiose, deren Formelemente sich gegenseitig bedingen, aus altem Baustoff und künstlerischem Handeln wesenhafte Skulpturen von archaischer Kraft.