Programm 2016

An beiden Tagen sorgen ständig heimische Volkstanz-  und  Musikgruppen  mit  ihren  Darbietungen  vor dem Rathaus an der Marktstraße für viel Abwechslung und gute Unterhaltung.

Samstag:
10.00             Eröffnung der Ausstellung Fotografie „handmade“
10.30 – 11.30 Stadtkapelle Delbrück
11.00             Eröffnung des 28. Delbrücker Bauernmarktes
12.00 – 13.15 Volkstanzkreis Westenholz
13.30 – 15.45 Oberkrainer Quintett Edelweiß
16.00 – 18.00 Westfälische Knopfmusikanten

Sonntag:
10.30 – 12.00 Volkstanz- und Jugendvolkstanzkreis Delbrück
12.30 – 14.00 Musikjugend der Stadtkapelle Delbrück
14.00 – 16.00 Musikjugend Ostenland
16.00 – 18.00 Akkordeon Orchester Hövelhof

Zwei Tage voll Gemütlichkeit und Geselligkeit, die man wirklich nicht verpassen sollte!

 

Fotografie „handmade“
-Das Delbrücker Land in Schwarz-Weiß-

Wenn sie bei einem Spaziergang auf einen Menschen treffen, der reglos wie ein Storch in der Landschaft steht, neben sich ein Stativ mit einer Kamera darauf, dann könnte es sich um einen der drei Fotografen handeln, die ihre Bilder während der Katharinenmarktausstellung im Rathaus von Delbrück vorstellen.
Nicht nur die Herangehensweise an ein Motiv befremdet in der Zeit, der spontanen Handfotografie, auch die Kameras haben es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Im Kameragehäuse befindet sich nämlich keine Speicherkarte, sondern richtiges Filmmaterial. Je nach Kameratyp wird spätestens nach 8 bis 36 Fotos eine Pause verordnet. Dann muss der Filmstreifen mit etwas Feingefühl in die Spirale des Entwicklungstanks gefriemelt werden. Das entwickelte Negativ kann mit Hilfe eines Vergrößerers auf Fotopapier projiziert werden. Das Papier durchläuft mehrere Bäder mit verschiedenen Flüssigkeiten. Alles findet bei heimeligen Rotlicht statt. Die dabei entstehenden Bilder sind garantiert „handmade“. In der Regel gleicht kein Abzug dem anderen.
Die drei Fotografen aus Delbrück zeigen, wie sie das Delbrücker Land durch den Sucher ihrer Kamera wahrnehmen.
Durch die Wahl des Motivs, des Ausschnitts und des Auslösemoments gibt es interessante Ansichten zu entdecken, die das ungeübte Auge übersehen würde.
Klaus Glahe und Inge Mertens verwenden dabei herkömmliche analoge Kameras, die vor der Erfindung der digitalen Fotografie üblich waren und schon Jahrzehnte auf dem Buckel haben.
Brigitte Glahe kommt gänzlich ohne Technik und Objektiv aus. Sie arbeitet mit einer sogenannten Lochbildkamera, wo das Negativ nur durch ein winziges Loch belichtet wird. Um genügend Licht auf das Filmmaterial zu bannen, sind Belichtungszeiten von mehreren Minuten erforderlich.
Die Bilder der Ausstellung sind alle schwarz-weiß und auch für Menschen, die mit dem Begriff „Analoge Fotografie“ nichts anfangen können, interessant.